Bild von Naila, 32, ADHS-Diagnose vor 5 Monaten

ADHS-THERAPIE MIT ORIKO®

Die Behandlung von ADHS erfordert eine individuell angepasste, multimodale Therapie, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Betroffenen eingeht. Die innovative Digitale Gesundheitsanwendung ORIKO® unterstützt Ihre Patient:innen in den drei Therapiesäulen Psychoedukation, Psychotherapie und Pharmakotherapie. Die ADHS-App basiert auf anerkannten psychotherapeutischen Methoden, kompakten Wissenseinheiten und praktischen Tools, um die Lebensqualität der Betroffenen nachhaltig zu verbessern.

PZN: 20053263

WIE WIRD ADHS BEHANDELT?

Um den Alltag der Betroffenen zu erleichtern und ihre Lebensqualität zu steigern, ist eine individuell angepasste, zielgerichtete und multimodale Therapie essenziell. Da die Symptome und Bedürfnisse der Betroffenen unterschiedlich sind, sollten die Therapieansätze entsprechend individuell sein. Praxisnahe Empfehlungen für die ADHS-Therapie bietet die S3-Leitlinie „ADHS bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen“.1

Die Leitlinie gibt neben allgemeinen Empfehlungen, die für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen gelten, auch spezifische Empfehlungen für Erwachsene. So sollten für alle Personen, die die Diagnosekriterien für ADHS erfüllen, alle Behandlungsoptionen überprüft werden (informierte Entscheidung). Dabei ist es wichtig, die Wünsche der Betroffenen und ihrer Bezugspersonen zu berücksichtigen (partizipative Entscheidungsfindung). Bei der Auswahl der Therapie spielen persönliche Faktoren wie Leidensdruck, Umgebungsfaktoren und der Schweregrad der Störung eine entscheidende Rolle.1

Auch Komorbiditäten und koexistierende Störungen, wie im Erwachsenenalter häufig Suchterkrankungen, Depressionen und Angststörungen, müssen im Behandlungskonzept berücksichtigt und leitliniengerecht behandelt werden. Bei der Wahl, welche Störung priorisiert behandelt wird, sollte unter anderem der Schweregrad der jeweiligen Störungen eine Rolle spielen.1

Multimodalität ist das zentrale Konzept einer ADHS-Therapie. Sie berücksichtigt die Komplexität und klinische Heterogenität der ADHS und basiert auf 3 Säulen. Diese werden individuell auf die Bedürfnisse und Wünsche der Betroffenen und ihrer Bezugspersonen abgestimmt:1
  • Psychoedukation
  • Psychosoziale inkl. psychotherapeutische Maßnahmen
  • Pharmakologische Maßnahmen

ORIKO® kann hier sinnvoll als Therapie-App für erwachsene Menschen mit ADHS eingesetzt werden, da es als alleinige, aber auch als unterstützende Therapie in das multimodale Therapiekonzept integriert werden kann. Zudem können Ihre Patient:innen die App selbstständig verwenden. Auf der Website finden Ihre ADHS-Patient:innen verständlich und kompakt zusammengefasste Informationen zur Nutzung von ORIKO®.

  • Icon für Pharmakotherapie

    Pharmakotherapie1

    Bei einer gesicherten Diagnose von ADHS kann die Möglichkeit einer Pharmakotherapie in Betracht gezogen werden, bei Kindern sollte dies nicht vor einem Alter von 3 Jahren erfolgen. Eine geeignete Substanz sollte gemeinsam mit den Betroffenen ausgewählt werden. Dabei sind neben deren Präferenz auch die Wirkdauer, das Wirkprofil und eventuelle Komorbiditäten zu berücksichtigen. Insbesondere retardierte und nicht-retardierte Wirkstoffe unterscheiden sich in der Art und Geschwindigkeit ihrer Freisetzung im Körper. Retardierte Wirkstoffe werden langsam freigesetzt, was eine gleichmäßige Versorgung über Stunden ermöglicht und Nebenwirkungen durch Wirkstoffspitzen im Blut vermeidet. Nicht-retardierte Wirkstoffe geben den Wirkstoff sofort frei, was schnelle, aber kurzzeitige Effekte hat.

    In Deutschland sind zur Behandlung einer ADHS bei Erwachsenen sowohl Stimulanzien als auch Nicht-Stimulanzien zugelassen. Die S3-Leitlinie empfiehlt
    zur medikamentösen Behandlung die Stimulanzien Amfetamin, Lisdexamfetamin und Methylphenidat sowie die Nicht-Stimulanzien Atomoxetin und Guanfacin. Bei den Amfetaminen gibt es im Bereich der Kinder- und Erwachsenenindikation langwirksames Lisdexamfetamin, bei Kindern zusätzlich nicht-retadiertes Dexamfetamin.

    Für Methylphenidat liegen Darreichungsformen mit nicht-retardierter und retardierter Wirkstofffreisetzung vor, die sofort freisetzenden Formulierungen sind in Deutschland für Erwachsene nicht zugelassen. Für Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre kommt auch noch retardiertes Guanfacin infrage. Da Stimulanzien dem Betäubungsmittelgesetz unterliegen, müssen die gesetzlichen Vorgaben bei der Verordnung berücksichtigt werden.

    In der ORIKO® App können Medikamente im Medikamententool eingetragen werden und eine Erinnerungsfunktion kann bei der regelmäßigen Einnahme unterstützen.

  • Icon für Psychoedukation

    Psychoedukation1

    Eine umfassende Psychoedukation ist der erste Schritt der Behandlung und fester Bestandteil der multimodalen ADHS-Therapie. Sie zielt darauf ab, als Selbsthilfe das Verständnis für die Krankheit zu fördern, Behandlungsoptionen zu erläutern und die aktive Beteiligung an der Therapie zu unterstützen. Bei Kindern sollte sie altersangepasst sein und gegebenenfalls die Bezugspersonen miteinbeziehen.

    Die Aufklärung über ADHS, das Entwickeln eines individuellen Störungskonzepts und Strategien zu deren Bewältigung sollen es den Betroffenen ermöglichen, an Entscheidungen der weiteren Behandlung teilzuhaben. Damit stellt die Psychoedukation die Basis für weiterführende Interventionen dar.

    Genau diese wichtige Grundlage in der ADHS-Behandlung, die Psychoedukation, ist einer der drei grundlegenden Therapiebausteine der ORIKO® App. In den einzelnen Therapiemodulen sind Wissenseinheiten integriert, die das Verständnis für die Erkrankung in kleinen, gut verdaulichen Häppchen fördern.

  • Icon für Psychotherapeutische Maßnahmen

    Psychotherapeutische Maßnahmen1

    Mit dem Ziel, ADHS-Symptome zu mildern, können auch psychosoziale, einschließlich psychotherapeutische, Interventionen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit ADHS eingesetzt werden. Für Kinder unter 6 Jahren oder für ADHS von einem leichten Schweregrad ist dieser Baustein der multimodalen Therapie der primäre Behandlungsweg. Dabei sollten sich psychosoziale Interventionen nicht nur auf betroffene Kinder beschränken. Training und Beratung der Eltern von Kindern mit ADHS können dazu beitragen, das Verständnis für die Symptomatik zu schärfen und das Erziehungsverhalten zu optimieren. Bei der Behandlung von Erwachsenen mit ADHS können neben der klassischen kognitiven Verhaltenstherapie auch die Metakognitive Therapie, die „Reasoning & Rehabilitation“-Therapie, Skills-Trainings oder achtsamkeitsbasierte Interventionen angewendet werden.

    Mit ORIKO® bietet Takeda die erste Digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) zur Therapie von ADHS an. Dabei ist das Ziel der DiGA, die Lebensqualität der erwachsenen Menschen mit ADHS nachhaltig zu verbessern.

DIE PSYCHOTHERAPIE MIT DER ADHS-APP ORIKO®

ORIKO® kann in verschiedenen Bereichen der multimodalen ADHS-Therapie von Erwachsenen ansetzen. Die innovative ADHS-App beinhaltet wesentliche Elemente wie Psychotherapie und Psychoedukation und ermöglicht den sofortigen Beginn einer digitalen Therapie ohne Wartezeiten. In Deutschland beträgt die Wartezeit auf eine Psychotherapie durchschnittlich fast fünf Monate nach der ersten Anfrage.2 Die ADHS-Therapie-App ORIKO® zielt darauf ab, die Lebensqualität und den Gesundheitszustand von Erwachsenen mit ADHS zu verbessern und basiert auf den S3-Leitlinien sowie Konsensusempfehlungen von ADHS-Expert:innen.

Die ADHS-Therapie-App ORIKO® integriert anerkannte  psychotherapeutische Methoden, darunter:
  • Achtsamkeitsbasierte kognitive Therapie (MBCT)
  • Kognitive Verhaltenstherapie (KVT)
  • Dialektisch-behaviorale Therapie (DBT)
  • Soziales Kompetenztraining (SKT)
  • Psychoedukation (PE)

Zusätzlich bietet die App ein Training für spezielle Alltagsfertigkeiten, sogenannte Skills, Begleittools wie ein integriertes digitales Therapietagebuch und ein Medikamententool und innovative Zusatzfunktionen, wie einen digitalen ADHS-Test, Unterstützung bei der Suche nach ADHS-Spezialist:innen und Vorbereitung auf Konsultationen bei der Ärztin bzw. bei dem Arzt. 

Als eine App für erwachsene Menschen mit ADHS ist das Hauptziel von ORIKO®, die Lebensqualität zu fördern und das Wohlbefinden der Nutzer:innen zu steigern. Die ADHS-App hilft Betroffenen, ihre emotionalen, mentalen und Verhaltensprobleme besser zu verstehen, und bietet ihnen wissenschaftlich anerkannte Tools, die sie dabei unterstützen, diese zu bewältigen.

Mehr Informationen darüber, wie ORIKO® die ADHS-Therapie unterstützt, finden Ihre Patient:innen auf der Website.

In diesem Video erläutert PD Dr. Daniel Schöttle prägnant, was ORIKO® ist, welche Ziele verfolgt 
werden, welche Vorteile es bietet und welche Inhalte darin behandelt werden.
C-APROMDENS0137/, C-APROMDENS0140/

Bitte akzeptieren Sie Cookies, wenn Sie dieses Video ansehen möchten.

DIE BAUSTEINE VON ORIKO® IM DETAIL

Psychotherapie, Skills-Training und Psychoedukation bilden die drei grundlegenden Bausteine von ORIKO®.

Psychotherapie

Der Baustein Psychotherapie umfasst 12 aufeinanderfolgende Module, die schrittweise freigeschaltet werden. Jedes Modul behandelt ein spezifisches Thema und integriert verschiedene Therapie-, Informations- und Fertigkeitseinheiten in unterschiedlichen Formaten. Pro Woche wird ein Modul freigeschaltet, nachdem das vorherige abgeschlossen wurde. So können sich Ihre Patient:innen ganz auf das jeweilige Thema konzentrieren.

Die Module sind in je 7 Blöcke unterteilt. Damit erhalten Ihre Patient:innen kompakte Therapieeinheiten und werden mit Inhalten nicht überfordert. Jeder Block startet mit einer thematischen Einführung durch die Psychologische Psychotherapeutin Anne-Marie Aktepe und bietet eine abwechslungsreiche Kombination aus Lehrinhalten, Fragebögen, Übungen, Videos, Aufgaben und abschließenden Lernkontrollen.

Grafik für das erste Modul der DiGA ORIKO®

Skills-Training

Das Skills-Training, das logisch in die 12 Therapiemodule eingebettet ist, zielt darauf ab, leichter wichtige Alltagsfertigkeiten zu meistern. Dieses Training umfasst interaktive und intuitiv bedienbare Einheiten, in denen verschiedene Tools und Strategien erlernt werden. So können ADHS-Patient:innen alltägliche Herausforderungen leichter meistern und ihre Lebensqualität nachhaltig verbessern. Die erlernten Skills können in einem persönlichen „Skills-Koffer” gespeichert werden, sodass die Nutzer:innen sie jederzeit griffbereit haben.

Im Rahmen des Trainings werden zahlreiche Techniken angeboten:

  • SMART-Zielsetzung
  • Achtsamkeitsmeditation
  • Das Finden von 10 Dingen zur Förderung der Aufmerksamkeit
  • Fokustechniken wie die Taschenlampen-Methode
  • Kreative Zeitgestaltung
  • Progressive Muskelentspannung
  • Die Pomodoro-Technik für effizientes Arbeiten
  • Die Eisenhower-Matrix für Priorisierungsaufgaben
  • Selbstfürsorgeplan
  • Persönlicher Krisenplan

Die vielfältigen Übungen und Techniken bieten praktische Anwendungsmöglichkeiten für jeden Alltag. Durch die Integration in die Psychotherapiemodule können die Skills zur Steigerung der Lebensqualität beitragen.

Icon für den Skill

Psychoedukation

Ein weiteres Ziel von ORIKO® besteht darin, Nutzer:innen ein tiefgreifendes Wissen und Verständnis ihrer ADHS-Erkrankung zu vermitteln. Dieses hilft Betroffenen, die täglichen Herausforderungen der ADHS besser zu verstehen und Strategien zu erlernen, um effektiv mit diesen umzugehen. Das Programm beinhaltet über 40 Psychoedukationseinheiten und 12 speziell auf ADHS ausgerichtete Coach-Einheiten, die themenspezifisch in die Therapiemodule integriert sind. Zusätzlich sind diese Einheiten über den Reiter „Wissen“ abrufbar und können im „Heute“-Reiter individuell gesammelt werden. So können Anwender:innen jederzeit darauf zugreifen.

Durch diese Struktur verbessert das Programm nicht nur das Wissen über ADHS, sondern auch die Fähigkeiten zur Selbsthilfe und den Umgang mit den alltäglichen Anforderungen und bietet Unterstützung genau dann, wenn Betroffene sie brauchen.

Bilder-2-Spalten_Blume-und-Biene_DNA

Die 12 Module von ORIKO®

  • Icon für das Modul „Erfolgreich starten“

    1. Erfolgreich starten
    Thema: Einführung
    Modul 1 legt die Basis für eine erfolgreiche Therapie: Betroffene legen erste Ziele für ihre Therapie fest und lernen das SMART-Konzept kennen. Sie bauen ihr ADHS-Wissen auf und starten die Therapiemethode Skills-Training mit dem ADHS-Skill „Achtsamkeitsmeditation“.

  • Icon für das Modul „Den Fokus halten“

    2. Den Fokus halten
    Thema: Aufmerksamkeitsstörungen
    Modul 2 fokussiert Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen. Betroffene lernen Strategien zur Verbesserung ihrer Unaufmerksamkeit. Die Skills „Fokus halten“, „Taschenlampe“ und „10 Dinge finden“ fördern die 
    Aufmerksamkeit.

  • Icon für das Modul „Superaufmerksam“

    3. Superaufmerksam
    Thema: Hyperfokus
    Der Schwerpunkt von Modul 3 liegt auf der Kontrolle des „Hyperfokus“. Betroffene lernen Vor- und Nachteile kennen. Die Skills „Fokus Flex“ und „Kreativer Zeitvertreib“ helfen ihnen zu trainieren, wie sie ihre Superpower optimal nutzen können.

  • Icon für das Modul „Meine Energie nutzen“

    4. Meine Energie nutzen
    Thema: Hyperaktivität
    Im Fokus von Modul 4 stehen Strategien zur Bewältigung von 
    innerer Unruhe, Ungeduld und Nervosität. Die Skills „Mach mal 
    Pause“ und „Progressive Muskelentspannung“ unterstützen Betroffene, mit ihrer Energie ausgewogen umzugehen.

  • Icon für das Modul „Kontrolle behalten“

    5. Kontrolle behalten
    Thema: Impulsivität
    Modul 5 verbessert die Impulsivität von Betroffenen in wichtigen Lebensbereichen. Die Skills „Verhaltensanalyse“ und „Stopp-Übung“ unterstützen ihr Verständnis und helfen ihnen, impulsives Verhalten zu verbessern.

  • Icon für das Modul „Kreativ das Chaos beherrschen“

    6. Kreativ das Chaos beherrschen
    Thema: Desorganisation
    Modul 6 bietet Unterstützung bei der Verbesserung von Planung und Organisation. Die Skills „Morgenroutine“ und „Taschenlampe“ unterstützen Betroffene bei einer besseren Strukturierung.

  • Icon für das Modul „Effektive Zeitsteuerung“

    7. Effektive Zeitsteuerung
    Thema: Zeitwahrnehmung & -management
    Das Modul 7 fokussiert Verhaltensstrategien zur Verbesserung von Zeitwahrnehmung und Zeitmanagement. Die Skills „To-do-Liste“ und „Eisenhower-Matrix“ helfen Betroffenen bei Organisation, Zeitwahrnehmung und Produktivität.

  • Icon für das Modul „Emotionen kontrollieren“

    8. Emotionen kontrollieren
    Thema: Emotionale Dysregulation
    Modul 8 widmet sich der Unterstützung von Betroffenen bei dem Umgang und der Regulation von Emotionen, um eine gesunde emotionale Balance aufrechtzuerhalten. Die Skills „Gefühlskreis“, „Stopp-Technik“ und „Verhaltensanalyse“ helfen ihnen, ihre Emotionen besser zu kontrollieren.

  • Icon für das Modul „Aufschieberitis stoppen“

    9. Aufschieberitis stoppen
    Thema: Prokrastination und Vermeidung
    Das Modul 9 befasst sich mit der Aufschieberitis und der Vermeidung von Aufgaben. Im Skills-Training mittels „Salami- und Pomodoro-Technik“ erlernen Betroffene wirksame Bewältigungsstrategien.

  • Icon für das Modul „Selbstfürsorge stärken“

    10. Selbstfürsorge stärken
    Thema: Sozialverhalten und Selbstwert
    Modul 10 vermittelt Betroffenen Strategien zur Selbstfürsorge in Bezug auf Beziehungen, Selbstwert, Ernährung, Bewegung und Gesundheit. Die Skills „Taschenlampe”, „Fairer Blick“ und „Progressive Muskelentspannung“ unterstützen sie dabei.

  • Icon für das Modul „Erholungszeit“

    11. Erholungszeit
    Thema: Stressintoleranz & Schlafstörungen
    In Modul 11 werden Betroffenen Strategien für einen besseren Umgang mit Stress und einen gesunden Schlaf vermittelt. Die Skills „Achtsamkeitsmeditation“ und „Selbstfürsorgeplan“ üben mit ihnen Strategien zur Verbesserung von Stress und Schlaf.

  • Icon für das Modul „Gesund bleiben“

    12. Gesund bleiben
    Thema: Gesund bleiben
    In Modul 12 werden Stabilitätsstrategien vermittelt. Die Skills „Frühwarnzeichen“ und „Krisenplan“ helfen Betroffenen, ihre Therapiefortschritte langfristig aufrechtzuerhalten und Rückschritten vorzubeugen.

Begleittools von ORIKO®

ORIKO® bietet neben den Grundbausteinen Psychotherapie, Skills-Training und Psychoedukation weitere nützliche Funktionen zur Unterstützung im Alltag, darunter ein Therapietagebuch und ein Medikationstool:

Bitte akzeptieren Sie Cookies, wenn Sie dieses Video ansehen möchten.

Das Therapietagebuch

Das digitale Therapietagebuch ermöglicht den Betroffenen, die Behandlungserfolge zu messen und Veränderungen in der Lebensqualität detailliert nachzuverfolgen. Mit Hilfe der standardisierten Fragebögen ASRS (Adult ADHD Self-Report Score) und AAQoL (Adult ADHD Quality of Life) werden Symptome und Lebensqualität erfasst. Die Ergebnisse können grafisch dargestellt werden. Das Therapietagebuch bietet Anwender:innen die Möglichkeit, Symptome, Alltagsfertigkeiten und Lebensqualität selbst zu beobachten und so Fortschritte kontinuierlich im Blick zu behalten. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, die Ergebnisse graphisch darzustellen und sich diese als PDF zu exportieren oder auszudrucken.

Das Medikationstool

Dieses Tool bietet einen digitalen Medikationsplan mit Erinnerungsfunktion. Dieser hilft, die Medikation zu managen und den Überblick über die Einnahme zu behalten.

Anzeige aus dem Therapietagebuch der DiGA ORIKO®
App-Vorstellung

SIE WOLLEN ORIKO® TESTEN?

Laden Sie sich die ADHS-App ORIKO® herunter.

Hier erhalten Sie einen Freischaltcode für Ihre ORIKO Testversion.

ZUSATZFUNKTIONEN DER DiGA ORIKO®

ORIKO® bietet umfassende Unterstützung auf dem Weg zur Diagnose von ADHS, auch bevor ein Rezept oder ein Freischaltcode erforderlich ist. Nutzer:innen können bereits von folgenden Funktionen profitieren, die nicht Teil der DiGA sind:
  • AHDS-Test-Icon

    Digitaler ADHS-Test: Dieser Test ermöglicht eine erste Selbsteinschätzung für Personen, die vermuten, an ADHS zu leiden. Der Test nutzt den anerkannten AASRS (Adult ADHD Self-Report Score) sowie zusätzliche Fragen zu Symptomen in der Kindheit.

  • Suche-Icon

    Suche nach ADHS-Spezialist:innen: Nutzer:innen können über eine Suchfunktion Ärzt:innen, Psychotherapeut:innen und Zentren finden, die auf ADHS spezialisiert sind. Dies erleichtert den Zugang zu fachkundiger ADHS-Expertise.

  • Checkliste-Icon

    Vorbereitung auf Konsultationen: Eine Checkliste hilft Nutzer:innen, sich optimal auf den ersten Arztbesuch vorzubereiten, indem alle notwendigen Unterlagen erläutert werden. Dies kann Verzögerungen in der Diagnosestellung minimieren.

Diese Features zusammen bieten eine ganzheitliche Unterstützung bei der Diagnose und den ersten Schritten zur Behandlung von ADHS.

icon_telefon_hcps

Rufen Sie einfach an! 
Wir unterstützen Sie gerne.

0800/295 3333
(gebührenfrei)

Brief-Icon

Ihre Fragen zur App beantworten 
wir auch per E-Mail unter:

info@oriko-adhs.de

APP-SUPPORT

Bei Fragen zur Anwendung von ORIKO® bietet Takeda in Zusammenarbeit mit den Entwickler:innen von MiNDNET einen telefonischen Support an. Das Team steht Ihnen unter 0800/2953333 (gebührenfrei) Montag bis Donnerstag von 08.00 – 17 Uhr und Freitag von 08.00.-15.00 Uhr zur Verfügung.

Fragen zur App werden auch per E-Mail beantwortet. Schreiben Sie einfach an info@oriko-adhs.de. Ihre Anfrage wird so schnell wie möglich beantwortet, bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Bearbeitungszeit auch mal variieren kann.

DAS TEAM VON ORIKO®

Die Expert:innen und Fachzentren

Die Entwicklung von ORIKO® wurde von zahlreichen Psycholog:innen und Fachärzt:innen für Psychotherapie sowie von mehreren Betroffenen unterstützt. Ein hochrangiger Expert:innenbeirat hat die Umsetzung der ADHS-DiGA begleitet. 

In der DiGA unterstützen die folgenden Expert:innen Ihre erwachsenen ADHS-Patient:innen:

expand expand collapse collapse

PD Dr. Daniel Schöttle

  • Porträtfoto von PD Dr. Daniel Schöttle Chefarzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik Asklepios Klinikum Harburg

    Chefarzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik


    Asklepios Klinikum Harburg

    PD Dr. Daniel Schöttle, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, ist Chefarzt im Zentrum für seelische Gesundheit des Asklepios Klinikums Harburg. Er gründete 2015 die ADHS- und Autismusambulanz am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, die er auch einige Jahre leitete. Zudem engagiert er sich im Beirat des Selbsthilfevereins ADHS Deutschland e. V., der sich für Menschen mit ADHS einsetzt.

expand expand collapse collapse

Anne-Marie Aktepe

  • anne-marie_aktepe

    Psychologische Psychotherapeutin


    Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

    Die Psychologische Psychotherapeutin Anne-Marie Aktepe ist Mitarbeiterin des Zentrums für Psychosoziale Medizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Die Klinik bietet eine breite Palette von Behandlungsmöglichkeiten für psychische Erkrankungen an, darunter die spezialisierte Ambulanz für Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung im Erwachsenenalter.

expand expand collapse collapse

PD Dr. Felix Betzler

  • felix_betzler

    Leiter der ADHS-Spezialambulanz der Charité Campus Mitte und  der AG Recreational Drugs, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie


    Charité – Universitätsmedizin Berlin

    PD Dr. Felix Betzler, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, leitet die AG Recreational Drugs an der Charité Berlin, die Konsumgewohnheiten und Verbreitung von Partydrogen erforscht. Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Charité Campus Berlin-Mitte bietet individuell angepasste Therapiemöglichkeiten für psychische Erkrankungen an, inklusive der ADHS-Sprechstunde.

Der Expert:innen-Beirat

Neben PD Dr. Felix Betzler und PD Dr. Daniel Schöttle gehören folgende Expert:innen zum Beirat:

expand expand collapse collapse

Prof. Dr. Kai Kahl

Leitender Oberarzt der Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie, Medizinische Hochschule Hannover
Doppelfacharzt (Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie)

Als Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie und Leiter des Ausbildungsinstituts für Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin der MHH in Hannover bringt Prof. Dr. Kahl eine umfassende Expertise im Bereich der Verhaltenstherapie mit. Als Leiter verschiedener Forschungsgruppen und Supervisor für Verhaltenstherapie nimmt er eine führende Rolle bei der Weiterbildung und Qualitätssicherung in diesem Bereich ein. 

expand expand collapse collapse

Prof. Dr. Alexandra Philipsen

Direktorin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Stellvertretende Ärztliche Direktorin und Vorstandsmitglied, Universitätsklinikum Bonn, Vorstandsmitglied der Lehrstuhlinhaber für Psychiatrie und Psychotherapie (LIPPs), Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie

Prof. Dr. Alexandra Philipsen ist stellvertretende Ärztliche Direktorin am Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Bonn. Sie ist bekannt für die Entwicklung innovativer Therapien im Bereich ADHS. Ihre klinische Praxis umfasst die Behandlung verschiedener psychischer Erkrankungen, insbesondere Depressionen, stressbezogener Störungen und ADHS im Erwachsenenalter. Als Gründungsmitglied der World Federation ADHD genießt sie internationale Anerkennung. 

expand expand collapse collapse

Prof. Dr. Andreas Reif

Direktor der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, Universitätsklinikum Frankfurt

Prof. Dr. Reif ist Direktor der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, Universitätsklinikum Frankfurt. Sein klinischer Schwerpunkt liegt bei den affektiven Erkrankungen, u. a. bei ADHS im Erwachsenenalter. Mit ca. 500 Publikationen ist er ein anerkannter Experte in diesen Bereichen. Er wirkte bei der Erstellung verschiedener Leitlinien mit, u. a. für ADHS, und ist im Vorstand mehrerer Fachgesellschaften, darunter die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) und das European College of Neuropsychopharmacology (ECNP), sowie im Stiftungsbeirat der Deutschen Depressionshilfe.

Das Entwickler:innen-Team

MiNDNET  
E-Health Solutions

Prof. Dr. Anne Karow

Prof. Dr. Martin Lambert

Praxis Dr. med. Astrid

Neuy-Lobkowicz

Dr. Astrid Neuy-Lobkowicz

Universitätsklinikum Hamburg-
Eppendorf

PP Dr. Romy Schröter

PP Anne-Marie Aktepe
M. Sc. Psych. Anita Wackenhut

Universitätsklinikum 
Bonn

Prof. Dr. Alexandra Philipsen

Asklepios Klinikum  
Harburg

PD Dr. Daniel Schöttle

Charité – Universitätsmedizin 
Berlin

PD Dr. Felix Betzler

Wer ist verantwortlich für die Entwicklung von ORIKO?

Logo von Mindnet E-Health Solutions.

ORIKO® wurde von MiNDNET in Zusammenarbeit mit 
Takeda Deutschland umgesetzt.

  • MiNDNET ist ein Dienstleistungsunternehmen, das sich auf die Entwicklung Digitaler Gesundheitsanwendungen für Menschen mit psychischen Erkrankungen spezialisiert hat.
  • Takeda Deutschland ist ein führendes pharmazeutisches Unternehmen, das sich intensiv auf die Erforschung und Entwicklung von Therapien für psychische Erkrankungen konzentriert, insbesondere auf innovative Formen der Unterstützung für Patient:innen mit ADHS.
expand expand collapse collapse

Referenzen

  1. S3-Leitlinie „ADHS bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen“, 2018; AWMF Registernummer 028-045; https://register.awmf.org/assets/guidelines/028-045l_S3_ADHS_2018-06-abgelaufen.pdf (letzter Zugriff: November2024).
  2. Warten auf eine Psychotherapie, Dokumentation WD-9-3000-059/22. Dt. Bundestag, 15.09. 2022. https://www.bundestag.de/resource/blob/916578/53724d526490deea69f736b1fda83e76/WD-9-059-22-pdf-data.pdf (letzter Zugriff: Juli 2024).

C-APROM/DE/NS/0126